Am 1. Mai 1948 gründete Willi Bretthauer am jetzigen Standort in Daun eine mechanische Werkstatt mit einem Ladengeschäft. Im Jahre 1952 nach der Lockerung des Waffengesetzes erhielt der Büchsenmacher und Feinmechanikermeister von der Landesregierung eine Lizenz zur Herstellung und Instandsetzung sowie zum Handel mit Waffen und Munition.
 
Sein Sohn Gerold, geb. 1948, absolvierte zwischenzeitlich eine Lehre als Büchsenmacher im väterlichen Betrieb und bei Dynamit Nobel und legte 1966 in Köln die Gesellenprüfung ab. Nach der Bundeswehrzeit im waffentechnischen Dienst war Gerold Bretthauer bei den renommierten Firmen Krieghoff und Walther in Ulm beschäftigt und bestand dort am 30.November 1972 die Meisterprüfung.
 
Am 1. Juli 1973 übernahm er mit Ehefrau Hilde das Geschäft des Vaters und bereits 1975 erfolgten die erste Erweiterung und Modernisierung des Hauses. 1979 wurde nochmals ein komplett neues Geschäftshaus angebaut, um dem Bedarf und den Wünschen der Kunden nach noch größerer Auswahl an Bekleidung - und vor allem an Angelgeräten - gerecht zu werden. Auf einer Verkaufsfläche von 240 qm mit sieben Schaufenstern als Präsentation finden die Kunden tausende Artikel für Jagd, Freizeit und Fischereibedarf.
 
Die Büchsenmacherei betreibt Gerold Bretthauer im Sinne des traditionsreichen Hauses weiter. Auf präzise Ausführung aller Zielfernrohrmontagen und das Einschießen der Jagdwaffen wird höchster Wert gelegt. Besonders sind die hervorragenden Suhler-Einhakmontagen in weiten Jägerkreisen bekannt. Sehr schöne hochwertige Schaftverschneidungen können preiswert angefertigt werden.